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Presse

Das „Überall-Fernsehen“ kommt – der neue Standard heißt DVBT

01.06.03

Die Digitalisierung des Rundfunks schreitet voran. Das „Überall-Fernsehen“ kommt. In Berlin wurde erstmals der bisherige TV-Empfang über Antenne abgeschaltet und auf sogenannten digitalen terrestrischen Fernsehempfang umgeschaltet. Das bedeutet konkret, dass statt der üblichen 6 – 9 TV-Programme 20 – 24 Programme in digitaler Qualität, also mit besserem Empfang, besserer Frequenznutzung und aller Voraussicht nach auch mit geringeren Ausstrahlungskosten möglich werden. Der europaweit einheitliche Standard heißt DVBT und für die VerbraucherInnen entsteht eine neue Situation:

Die alten, analogen Fernsehgeräte müssen mit Decoder empfangsfähig gemacht werden. Diese Neuanschaffung ist die technische Voraussetzung für den digitalen Fernsehempfang. Für uns GRÜNE ist dabei das VerbraucherInnen-Interesse maßgeblich. Der verbraucherfreundliche Übergang von der analogen in die digitale Welt muss gewährleistet sein. Ausreichend und möglichst kostengünstig müssen die Decoder auf dem Markt sein. Soziale Härten, so fordert es auch unser gemeinsamer rot-grüner Antrag im Landtag NRW müssen vermieden werden. Neben dem Kabel- und dem Sateliten-Empfang bietet DVBT künftig eine dritte Möglichkeit, kostengünstig und im Prinzip überall – auch mobil ! – den Empfang von ca. 20 TV-Programmen zu ermöglichen, weil eine kleine Antenne und ein Decoder, zusätzlich installiert oder in Zukunft gleich in die Geräte eingebaut, dieses neue, bessere TV-Angebot ermöglichen.

Wir GRÜNE sprechen uns für die schnelle Einführung des digital-terrestrischen „Überall-Fernsehens“ (DVB-T) in NRW aus, damit neben Kabel- und Satelliten-Empfang den BürgerInnen noch ein dritter, kostengünstiger TV-Empfangsweg ermöglicht wird: bis zu 24 TV-Programme, empfangbar in erstklassiger digitaler Qualität über eine kleine Antenne und einen Decoder an jedem Ort unseres Landes – eine verbraucherfreundliche technische Revolution, die außerdem auch noch den Vorteil hat, dass die digitale terrestrische Ausstrahlung die Gesundheit erheblich weniger belastet, als die herkömmliche analoge Ausstrahlung von TV-Signalen, wie uns die Verbraucherzentrale in einer Anhörung im Landtag NRW bestätigte.

 

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