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Presse

GRÜNE: Menschen schützen - Lärmterror durch LKW stoppen!

09.03.06

Mautausweichverkehr

Zur heutigen Pressekonferenz von Verkehrsminister Oliver Wittke zum Thema "Mautbedingter Verkehr in NRW" erklären die GRÜNEN im Landtag NRW:

"Wittke muss endlich handeln. Es ist völlig unverständlich, warum ausgerechnet NRW mit seinen erheblichen Belastungen an Mautausweichverkehr keine Bundesstraßen zur Bemautung anmeldet. Damit erweist Verkehrsminister Wittke den Menschen rund um die Mautausweichstrecken einen Bärendienst. Die Landesregierung muss die Menschen an den betroffenen Straßen vor Feinstaub, Lärm und dem Gefahrenpotenzial durch den zusätzlichen Lkw-Verkehr schützen. Autobahnähnliche Strecken wie die B 1 in Dortmund, die B 51 in Köln und die B 288 zwischen Krefeld und Duisburg-Süd, die an Werktagen eine mautbedingte Zusatzbelastung von 150 bis 500 schweren Lastkraftwagen haben, sind prädestiniert für eine Einbeziehung in die Maut."

Oliver Keymis, verkehrspolitischer Sprecher: "Minister Wittke hat viel zu viel Zeit vergeudet. Immerhin hat er sich dazu durchgerungen, unseren Forderungen nachzukommen und die B1 sowie die B 68 für den Lkw-Durchgangsverkehr zu sperren. Es gilt nun aber, jetzt auch bei den übrigen 23 Strecken konsequent zu handeln und zügig Streckensperrungen, Nachtfahrverbote oder Geschwindigkeitsbegrenzungen für den Lkw-Durchgangsverkehr umzusetzen. Das betrifft etwa die grenznahe Bundesstraße B58 bei Straelen oder die parallel zur A 57 verlaufende B 9 zwischen Neuss und Köln."


 

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