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Presse

LPR-Bericht Fachbereich Medien

14.12.03

Die Medienpolitik des Landes konzentriert sich auf die Schwerpunkte F├Ârderung der Medienkompetenz, der vorhandenen Netzwerke, die Weiterentwicklung NRWs als Ausbildungsstandort f├╝r Medienberufe und die erfolgreiche Arbeit der Filmstiftung NRW und des dort nun integriert arbeitenden Filmb├╝ros NW.

Die GR├ťNE Position zur Rundfunkgeb├╝hren-Debatte ist in Bund und Land eindeutig und hat auch bei der BAG-Medien und der NRW-LAG Medien entsprechende Unterst├╝tzung gefunden. Wir wollen einen starken ├Âffentlich rechtlichen Rundfunk, der insbesondere seinem umfangreichen Grundversorgungsauftrag f├╝r Gesellschaft, Politik, Bildung, Kultur und Unterhaltung in vollem Umfang nachkommt. Werbung nach 20.00 Uhr soll reduziert und auf Sicht ganz aus dem Programm genommen werden. Ein kompetentes, werbefreies und ansprechendes Online-Angebot geh├Ârt ebenfalls zur Entwicklungsperspektive des ├ľffentlich-Rechtlichen Rundfunks. Die Zusammenlegung von arte und 3sat lehnen wir ab, auch ist GR├ťNEN klar, welche Bedeutung f├╝r die Kulturlandschaft die Rundfunkorchester und die Musikproduktionen der gro├čen Radioanstalten haben. Der gewaltfreie Kinderkanal (kika) soll ungeschm├Ąlert sein Angebot pr├Ąsentieren und deshalb laufen Vorschl├Ąge, die in diesen Bereichen f├╝r K├╝rzungen eintreten, aus gr├╝ner Sicht ins Leere. Die Novellierung des WDR-Gesetzes im kommenden Jahr wird diesen politischen Grundgedanken Rechnung tragen.

Im Landeshaushalt 2004 und 2005 wurden das Adolf-Grimme-Institut trotz K├╝rzungen mit noch ausreichenden F├Ârdermitteln ausgestattet, gleiches gilt f├╝r das Europ├Ąische Medieninstitut und die Filmstiftung NRW und das Filmb├╝ro NW. Auch die Initiative ÔÇ×aimÔÇť in K├Âln und das ecmc (europ├Ąisches Medienkomepetenz-Zentrum in Marl) werden auch k├╝nftig in NRW mit Projektmitteln gef├Ârdert.

Der Medienstandort NRW ist trotz erheblicher Umbr├╝che und haushaltsbedingter Sparma├čnahmen weiterhin attraktiv und bedeutsam. Dies soll ÔÇô gerade auch aus gr├╝ner Sicht ÔÇô so bleiben.

Von: Oliver Keymis

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