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Presse

PresseerklÀrung zu "Telefonsex-Angeboten im TV"

09.01.02

Telefonsex-Angebote im Fernsehen
Oliver Keymis MdL: „Nachts lassen manche Privatsender die Sau raus“

Nicht nur die Euro-Bargeld-EinfĂŒhrung erregt Deutschlands GemĂŒter, sondern immer mehr Menschen ertappen  sich dabei, wie sie zu vorgerĂŒckter Stunde auf diversen TV-KanĂ€len mehr oder weniger unfreiwillig zu Voyeuren werden. Da tummeln sich rĂ€kelnde Damen jeglichen Alters und meistens kaum bekleidet in eindeutigen Posen, wĂ€hrend dazu mehrdeutig gerĂ€uschvoll Kontakt-Telefonnummern aufgesagt und eingeblendet werden.

„Die privaten TV-Veranstalter sollten ihre Werbe-Sendeangebote in diesem Bereich dringend ĂŒberprĂŒfen“, empfiehlt der medienpolitische Sprecher der GRÜNEN im DĂŒsseldorfer Landtag, Oliver Keymis.

„Nachts lassen einige Privatsender die Sau raus“, findet Keymis, „das ĂŒberschreitet manche Grenze, sicherlich auch die des guten Geschmacks“.

Auch aus einer weiteren BefĂŒrchtung macht der grĂŒne Kultur- und Medienpolitiker keinen Hehl: „Das Verhökern der Kabelnetze an private Betreiber, die am liebsten auch noch alleine bestimmen wĂŒrden, was demnĂ€chst dann ĂŒber die Kabel in die Haushalte gelangen soll, steigert die Gefahr, dass primitive SchlĂŒpfrigkeiten eher noch mehr Verbreitung finden“. Da es aus rechtlicher Sicht nur sehr begrenzte EinschrĂ€nkungsmöglichkeiten gibt, bleibt hier nur eine Art freiwillige Selbstkontrolle der TV-Veranstalter, meint Keymis und appelliert an die TV-Veranstalter:

„EntwĂŒrdigen Sie nicht um jeden Preis den Spaß am Sex mit solch prĂŒden Schmuddel-Werbe-Filmchen und setzen Sie selbst ein Zeichen gegen Ihre eigene Einfallslosigkeit auf den spĂ€ten SendeplĂ€tzen.“

 

Von: Oliver Keymis

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