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Presse

Unesco-Welttag 2016 f├╝r Kulturelle Vielfalt

21.05.16

Zum 21. Mai, dem Unesco-Welttag 2016 f├╝r Kulturelle Vielfalt ├Ąu├čert sich Oliver Keymis MdL, Kultur- und Medienpolitischer Sprecher der GR├ťNEN im Landtag NRW:

ÔÇ×Cultural DiversityÔÇť, hei├čt f├╝r uns GR├ťNE kulturpolitisch ├╝bersetzt: wir sehen kulturelle Verschiedenartigkeit als gesellschaftliche Ressource und als Chance, wir begreifen interkulturelle Kunst-und Kulturprojekte als wesentlichen Bestandteil unserer Kulturszene in NRW und wissen um die Innovationskraft und neuen Perspektiven, die von gemeinsamen Projekten der K├╝nstlerinnen und K├╝nstler mit weltweit unterschiedlichen Herk├╝nften als wichtige Impulsgeber f├╝r die zukunftsf├Ąhige Entwicklung von Kunst und Kultur in NRW ausgehen k├Ânnen. Deshalb setzen wir GR├ťNE uns schon immer ein f├╝r die Kultur in Europa ÔÇô und damit f├╝r die Kulturen der Welt!

Wir GR├ťNE wollen eine aktive Begegnung der Kulturen der Welt, denn wir wissen, dies tr├Ągt zu gegenseitigem Respekt, zu Anerkennung und Toleranz bei. Auf kultureller Ebene kann die Verst├Ąndigung und Auseinandersetzung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und Lebenskonzepten in besonderer Weise gelingen.

Entscheidend ist: keine der beteiligten Kulturen darf die andere beherrschen wollen. Kultureller Austausch ist unverzichtbar f├╝r ein tolerantes, friedliches Zusammenleben, und nur die Kulturen, die sich austauschen, bleiben entwicklungsf├Ąhig. Kulturpolitik ist Friedenspolitik. Und so begreifen wir GR├ťNE kulturelle Verst├Ąndigung als Schl├╝ssel f├╝r ein zusammenwachsendes Europa und deshalb ist der internationale Kulturaustausch im Rahmen einer aktiven ausw├Ąrtigen Kulturpolitik weiter f├Ârdern und zu entwickeln.

Zur Kultur eines Einwanderungslands geh├Ârt die Offenheit gegen├╝ber Menschen aus anderen Kulturen, Ethnien und Religionen und hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Begegnung der Kulturen und der F├Ârderung von Kunst und Kultur der in Deutschland lebenden MigrantInnen. Ihre Kreativit├Ąt ist eine Ressource, die gesellschaftliche Innovation hervorbringt!

Andere als gleichberechtigt gelten lassen zu k├Ânnen, setzt voraus, auch ├╝ber Kenntnis und Wertsch├Ątzung der eigenen Kultur zu verf├╝gen. Es liegt auf der Hand, dass hier die Kultur und die K├╝nste eine inkludierende Rolle par excellence spielen k├Ânnen, denn generell und an sich grenzt die Kunst niemanden aus, sondern verstehen sich Kultur und Kunst als permanente Angebote f├╝r jedes Menschen Sinne und Geist.

Die Begegnung mit den K├╝nsten macht Menschen in gewisser Weise zun├Ąchst gleich, auch wenn sie ja verschieden sind und oft auch ganz unterschiedlich auf diese Begegnungen reagieren, aber gemeinsam singend sind sie alle inklusiv.

Mit Kunst und Kultur im besten Sinne richtig verstanden und endlich wirklich gef├Ârdert als eine Art gesellschaftliches Grundnahrungsmittel, so die gr├╝ne These, lassen sich kulturelle Vielheit und Vielfalt (er-)leben und gestalten, vermitteln und weiterentwickeln. Interkulturell begreifen wir, voneinander zu lernen, uns in unserer Diversit├Ąt zu akzeptieren, neugierig auf die kulturelle Identit├Ąt des anderen zu sein, gemeinsam zu gestalten und schlie├člich immer wieder gemeinsam zu versuchen, in Frieden und Freiheit miteinander zu leben.

 

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